Die verschiedenen Hemdmanschetten

Manschetten sind die Stofflagen, die am Ärmelende angebracht sind. Sie sollen das Ausfransen von Hemd- und Anzugsärmel vermeiden. Aus diesem Grund werden Hemdsärmel auch immer circa einen Zentimeter länger gefertigt als die Ärmel des Jacketts. Sollten die Manschetten ausfransen, zu stark verschmutzt oder beschädigt sein, könnte man sie von einem Schneider austauschen lassen. Manschetten können bei allen Varianten eckig, abgeschrägt oder abgerundet sein.

Italienische Manschette

Die italienische Manschette, die auch als Sportmanschette bezeichnet wird, ist heute die gängigste Form der Hemdmanschetten. Sie ist aus einem einlagigen Stoff gefertigt und hat häufig zwei hintereinander positionierte Knöpfe, um sie in der Weite zu verstellen. Sie ist nicht so formell wie die französische Manschette, passt aber dennoch sowohl zu einem Anzug als auch in der Freizeit ideal zu einem Sportjackett.

Französische Manschette

Die französische Manschette besteht aus einer zweifachen Stofflage, die zum Handgelenk umgeschlagen wird.  An Stelle von Knöpfen dienen hier Manschettenknöpfe zum Fixieren. Sie ist so deutlich formeller als die Sportmanschette und eignet sich daher gut zu formellen Anlässen, so zum Beispiel zum Smoking.

Neapolitanische Manschette

Die neapolitanische Manschette ist eine extravagante Sonderform. Weil sie die Umschlagmanschette mit einer Sportmanschette verbindet, ist sie sozusagen eine Hybridform. Sie wird zwar mit Knöpfen geschlossen, gleichzeitig aber auch umgeschlagen. Sie stammt aus dem Hause Turnbull & Asser und erlangte durch Sean Connery in James Bond weltweit große Bekanntheit.

Wiener Manschette

Die Wiener Manschette wird nicht umgeschlagen, kann aber trotzdem sowohl mit einem gewöhnlichen Knopf als auch mit Manschettenknöpfen geschlossen werden. Sie wird daher auch als Kombimanschette bezeichnet. Diese einlagige Form ist vor allem eine Besonderheit des Frackhemdes.

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